Für uns steht für jede neue Orgel das Gesamtkunstwerk im Vordergrund. Es soll als ein klangliches Erlebnis zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Menschen geschaffen werden. |
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SpieltischDer Spieltisch wird als
Spielschrank oder freistehend gefertigt. |
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| Register: mechanische Registerzüge mit gedrechselten Registerknöpfen in individueller Fertigung, graviert oder mit Porzellanschildchen oder Kippschalter aus Grenadill oder Buchsbaum graviert. Koppeln: Koppelhebel aus Weißbuche gefertigt. Die Lagerung der Winkel und Wellen erfolgt in einem auf genaueste Passung gebohrtem verschleißarmen Lagermaterial. |
Bad
Liebenwerda – St. Nikolai-Kirche 1993
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| Setzerkombination:
z.B.: 3000 Kombinationen auf 4 Ebenen organisiert, 2-3 Schlüsselschalter, 3 x 8 frei einstellbare Festkombinationen, Sequenz vorwärts und rückwärts Beispiele unserer Spieltischfertigung |
Erfurt
– Ev. Kirche St.
Andreas 1988 |
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TontrakturAus der Erfahrung unserer langen Orgelbautradition und der musikalischen Ausbildung mit ständiger Praxis in der Kantoreiarbeit setzten wir uns sehr intensiv mit der Fertigung der Tontraktur auseinander. Insbesondere aus der Sicht des praktizierenden Kirchenmusikers mit einem hohen künstlerischen Anspruch scheint uns nach Klangqualität vor allem die Übertragung der musikalischen Inspiration des Musikers von der Klaviatur bis zur Pfeife bedeutsam. Nach mancherlei Entwicklungen und Experimenten in der Geschichte des Orgelbaus, nach Mechanik, Pneumatik und Elektrik eröffnen sich uns heute Möglichkeiten in der Fertigung, die die mechanische Traktur selbstverständlich prädiszinieren. |
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| Wir arbeiten mit
Präzisions-Trakturelementen, die sich dem Wunsch des
Spielers nach möglichst direktem Kontakt zum sich
öffnenden Tonventil unterordnen und zudem eine hohe
Lebensdauer der meistbeanspruchtesten Teile der Orgel
garantieren. Darüber hinaus setzen Reduzierung der
Trägheits- und Dehnungsmomente Prioritäten. Die mechanische Tontraktur ist je nach Gesamtanlage und der Spieltischstellung entweder hängend oder mit zweiarmigen Klaviaturen in der Regel als gespannte Traktur konzipiert. Dabei verwenden wir in unserer Firma 1972 entwickelte automatische Trakturspanner im geschlossenen Regelkreis mit dem Orgelwind. |
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| Die mechanischen Funktionsteile, z.B.
Winkelärmchen, Wellendocken etc. sind in der Regel aus
Weißbuche gefertigt. Die Lagerungen bestehen aus
rostfreiem VA-Stahlachsen, die in – für den Orgelbau – nahezu verschleißfreien Präzisionsbuchsen geführt
werden. Die Abstrakten werden aus feinjähriger Fichte gefertigt. Die Verbindungen erfolgen unter Verwendung von polierten Edelstahldrähten oder auf Wunsch traditionell durch Abstraktendrähte aus Messing. Die Fertigung der Wellenbretter erfolgt aus Massivholz bzw. als Rahmenkonstruktion. |
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| Registertraktur Die Registertraktur wird in der Regel voll mechanisch gefertigt. Alle Lagerungen erfolgen mit verschleißfesten Spezialmaterialien. Für die Steuerung durch Setzer werden zusätzlich Schleifenzugmagnete mit elektronischem Steuerteil verwendet, AN/AB-Bremsimpulse sind justierbar mit automatischer Leistungskonstanthaltung bei gleichbleibender Anzugskraft, auch bei mehrmaligem Schalten. Die dafür notwendigen elektronischen Zweifachsteuerteile sind in einem separaten Baugruppenträger untergebracht und für Justierung und Wartungsarbeiten gut zugänglich. Windladen Windanlage
und Tremulanten |
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| Gehäuse Gehäuse aus Massivholz. Die künstlerische Gestaltung erfolgt in stilistischer Einbindung in den vorhandenen Raum und nach Möglichkeit in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten. Gerüst- und Lagerwerk sowie Gangbretter, Geländer und Fußleisten bestehen in der Regel aus Kiefernholz, auf besonderen Wunsch auch in Eiche oder einer anderen geeigneten Holzart. Das Gerüstwerk wird mittels Schlitz- und Zapfenverbindungen aus Massivholz gefertigt und ist über Holzverbindungen mit dem Massivholzgehäuse verbunden. Der Zugang zu den einzelnen Etagen erfolgt über Anstelltreppen, die ebenfalls aus Kiefernholz mit eingegrateten Treppenstufen gefertigt werden. Für diese Teile werden ausgesuchte, gut gelagerte und gut gewachsene Hölzer eingesetzt. |
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| Pfeifenwerk,
in eigener Fertigung: Zungen- und Labialpfeifen Das Pfeifenwerk wird wie alle übrigen Baugruppen in unserer eigenen Werkstatt gefertigt. Die Mensurierung der Orgelregister, die Auswahl der entsprechenden Materialien (Holzarten und Zinnlegierungen) erfolgen entsprechend unserer eigenen langjährigen Erfahrungen. Zwischen dem Pfeifenbau und den Intonateuren besteht ein sehr enger Kontakt, z.T. arbeiten Intonateure im Pfeifenbau. Diese enge Verbindung, wodurch die Erfahrungen der Intonateure immer wieder in die Fertigung einfließen, ist ein Bestandteil unserer Firmenphilosophie. |
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| Intonation Die Intonation gehört zu den besonderen künstlerischen Dimensionen, die vor allem am Aufstellungsort der Orgel von zwei bis drei Intonateuren und Organisten unserer Firma mit großer Gewissenhaftigkeit ausgeführt werden. Alle Register- und Einzelchöre werden vom Spieltisch und im Raum kontrolliert. |
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Unsere Orgeln sind individuelle Kunstwerke, die speziell für den betreffenden Auftraggeber konzipiert und gefertigt werden. Die technische Präzision und die künstlerische Qualität sind Ausdruck unsere langjährigen Erfahrungen im Pfeifenorgelbau. |
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