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Name of Walnutwood

...unsere Philosophie, Orgeln zu bauen
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  Klangeindrücke von unseren Orgeln    
Fertigung
Spieltische
Tontraktur
Registertraktur
  Windladen
Gehäuse
Pfeifenwerk
Intonation
Vergrößern Das ist die Gegend, in der Voigt-Orgeln gebaut werden. In einer schönen Landschaft an der Nordgrenze des Kulturzentrums Sachsen entstehen diese königlichen Instrumente – in der Region zwischen der "Bach-" und "Reger-"Stadt Leipzig im Westen, der Kulturstadt Dresden im Süden und der Lutherstadt Wittenberg im Norden:

Im Kur- und Heilbad Bad Liebenwerda
hier ist der Ort, in dem der Geist der Vergangenheit zu neuen Ideen und künstlerischer Vielfalt inspiriert.

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http://www.Bad
Liebenwerda.de

Als Orgelbauer arbeiten wir heute mit einer über 148-jährigen Tradition in dieser Landschaft. Seit mehreren Generationen sind praktizierende Musiker und Organisten mit langjähriger Ausbildung und Berufserfahrung in der Firmenleitung und geben den Instrumenten ihren eigenen Ausdruck.

Umfangreiche Restaurationsarbeiten an wertvollen historischen Instrumenten gehören seit langem zu unseren Aufgaben. Die Erfahrungen aus dem Umgang und der detailgerechten Rekonstruktion fließen immer wieder bei der Fertigung in die neuen Instrumente ein.

Für uns steht für jede neue Orgel das Gesamtkunstwerk im Vordergrund. Es soll als ein klangliches Erlebnis zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Menschen geschaffen werden.


Herstellung

Wie wir unsere Orgeln bauen

Spieltisch

Der Spieltisch wird als Spielschrank oder freistehend gefertigt.
Die verschiedensten Holzarten sind möglich. Die kunstvolle Fertigung können Sie an den Beispielfotos unten ersehen: Intarsien und individuelle Gestaltungen sind möglich.

Manualklaviaturen:
Fichten- oder Eichenholz, Beläge nach Vereinbarung. 
Pedalklaviatur z.B. aus: Eiche, Obertasten auf Wunsch mit andersfarbigem Hartholz belegt, doppelt geschweift.

Register:
mechanische Registerzüge mit gedrechselten Registerknöpfen in individueller Fertigung, graviert oder mit Porzellanschildchen oder Kippschalter aus Grenadill oder Buchsbaum graviert.
Koppeln:
Koppelhebel aus Weißbuche gefertigt. Die Lagerung der Winkel und Wellen erfolgt in einem auf genaueste Passung gebohrtem verschleißarmen Lagermaterial.
Bad Liebenwerda – St. Nikolai-Kirche 1993

Fulda – Christus-Kirche 1998 (Werkstattfoto)

Setzerkombination:
z.B.: 3000 Kombinationen auf 4 Ebenen organisiert, 2-3 Schlüsselschalter, 3 x 8 frei einstellbare Festkombinationen, Sequenz vorwärts und rückwärts

Beispiele unserer Spieltischfertigung

Erfurt – Ev. Kirche St. Andreas 1988

Tontraktur

Aus der Erfahrung unserer langen Orgelbautradition und der musikalischen Ausbildung mit ständiger Praxis in der Kantoreiarbeit setzten wir uns sehr intensiv mit der Fertigung der Tontraktur auseinander. Insbesondere aus der Sicht des praktizierenden Kirchenmusikers mit einem hohen künstlerischen Anspruch scheint uns nach Klangqualität vor allem die Übertragung der musikalischen Inspiration des Musikers von der Klaviatur bis zur Pfeife bedeutsam. Nach mancherlei Entwicklungen und Experimenten in der Geschichte des Orgelbaus, nach Mechanik, Pneumatik und Elektrik eröffnen sich uns heute Möglichkeiten in der Fertigung, die die mechanische Traktur selbstverständlich prädiszinieren.

Wir arbeiten mit Präzisions-Trakturelementen, die sich dem Wunsch des Spielers nach möglichst direktem Kontakt zum sich öffnenden Tonventil unterordnen und zudem eine hohe Lebensdauer der meistbeanspruchtesten Teile der Orgel garantieren. Darüber hinaus setzen Reduzierung der Trägheits- und Dehnungsmomente Prioritäten.

Die mechanische Tontraktur ist je nach Gesamtanlage und der Spieltischstellung entweder hängend oder mit zweiarmigen Klaviaturen in der Regel als gespannte Traktur konzipiert. Dabei verwenden wir in unserer Firma 1972 entwickelte automatische Trakturspanner im geschlossenen Regelkreis mit dem Orgelwind.
Die mechanischen Funktionsteile, z.B. Winkelärmchen, Wellendocken etc. sind in der Regel aus Weißbuche gefertigt. Die Lagerungen bestehen aus rostfreiem VA-Stahlachsen, die in – für den Orgelbau – nahezu verschleißfreien Präzisionsbuchsen geführt werden.

Die Abstrakten werden aus feinjähriger Fichte gefertigt. Die Verbindungen erfolgen unter Verwendung von polierten Edelstahldrähten oder auf Wunsch traditionell durch Abstraktendrähte aus Messing. Die Fertigung der Wellenbretter erfolgt aus Massivholz bzw. als Rahmenkonstruktion.
Registertraktur

Die Registertraktur wird  in der Regel voll mechanisch gefertigt. Alle Lagerungen erfolgen mit verschleißfesten Spezialmaterialien. Für die Steuerung durch Setzer werden zusätzlich Schleifenzugmagnete mit elektronischem Steuerteil verwendet, AN/AB-Bremsimpulse sind justierbar mit automatischer Leistungskonstanthaltung bei gleichbleibender Anzugskraft, auch bei mehrmaligem Schalten. Die dafür notwendigen elektronischen Zweifachsteuerteile sind in einem separaten Baugruppenträger untergebracht und für Justierung und Wartungsarbeiten gut zugänglich.

Windladen

Die Schleifwindladenkorpusse werden aus Holz mit allseitig eingenuteten Schieden gefertigt. Für die Windladen verwenden wir vorwiegend Eichenholz. An der Windlade oder in unmittelbarer Nähe installieren wir für die Windversorgung einen geflexten Einfaltenbalg mit speziellem Regulierventil. Als Schleifendichtung verwenden wir anpassungsfähige Spezialdichtungen. Zur Abdichtung der Ventilabzugsdrähte sind Bleipulpeten vorgesehen. Die Ventile fertigen wir aus feinjährigem gewachsenen Holz mit stehenden Jahresringen. Für die Belederung wird ausgesuchtes Ventilleder (Schaf) eingesetzt. Die Pfeifenstöcke werden aus Eichenholz gefertigt.

Windanlage und Tremulanten

Die Windkanäle fertigen wir aus Massivholz in historischer Bauweise.

Tremulant

Als pneumatischer Unterdrucktremulant, elektronisch gesteuert, in der Frequenz und Amplitude vom Spieltisch aus regelbar. An den Windladen oder in unmittelbarer Nähe werden für die Windversorgung Einfaltenmagazinbälge in bewährter traditioneller Bauweise mit speziellem Regulierventil installiert. Auf Wunsch fertigen wir Keilbälge oder Magazinbälge auch mit Schöpfer zur mechanischen Betätigung in historischer Bauweise, desgleichen auch Kanaltremulanten.

Gehäuse

Gehäuse aus Massivholz. Die künstlerische Gestaltung erfolgt in stilistischer Einbindung in den vorhandenen Raum und nach Möglichkeit in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten.

Gerüst- und Lagerwerk sowie Gangbretter, Geländer und Fußleisten bestehen in der Regel aus Kiefernholz, auf besonderen Wunsch auch in Eiche oder einer anderen geeigneten Holzart. Das Gerüstwerk wird mittels Schlitz- und Zapfenverbindungen aus Massivholz gefertigt und ist über Holzverbindungen mit dem Massivholzgehäuse verbunden. Der Zugang zu den einzelnen Etagen erfolgt über Anstelltreppen, die ebenfalls aus Kiefernholz mit eingegrateten Treppenstufen gefertigt werden. Für diese Teile werden ausgesuchte, gut gelagerte und gut gewachsene Hölzer eingesetzt.
Pfeifenwerk, in eigener Fertigung: Zungen- und Labialpfeifen

Das Pfeifenwerk wird wie alle übrigen Baugruppen in unserer eigenen Werkstatt gefertigt. Die Mensurierung der Orgelregister, die Auswahl der entsprechenden Materialien (Holzarten und Zinnlegierungen) erfolgen entsprechend unserer eigenen langjährigen Erfahrungen.

Zwischen dem Pfeifenbau und den Intonateuren besteht ein sehr enger Kontakt, z.T. arbeiten Intonateure im Pfeifenbau. Diese enge Verbindung, wodurch die Erfahrungen der Intonateure immer wieder in die Fertigung einfließen, ist ein Bestandteil unserer Firmenphilosophie.
Intonation

Die Intonation gehört zu den besonderen künstlerischen Dimensionen, die vor allem am Aufstellungsort der Orgel von zwei bis drei Intonateuren und Organisten unserer Firma mit großer Gewissenhaftigkeit ausgeführt werden. Alle Register- und Einzelchöre werden vom Spieltisch und im Raum kontrolliert.

Unsere Orgeln sind individuelle Kunstwerke, die speziell für den betreffenden Auftraggeber konzipiert und gefertigt werden.
Die technische Präzision und die künstlerische Qualität sind Ausdruck unsere langjährigen Erfahrungen im Pfeifenorgelbau.

Copyright © 1998-2006
Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt GmbH
Last edit: 01 Apr 06
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